Problem:
Die größte Problemquelle beim Drucken sind Oberflächenfehler in den Dateien.
Fehlererkennung:
Intraorale Scanner verursachen zwei Arten von Fehlern:
- Der Scanner hat Speichel digitalisiert oder die Software war nicht in der Lage, eine glatte Oberfläche zu erzeugen, was zu einem Grat, einer Ausdehnung aus der Oberfläche heraus oder einer Welle, die an der Seite auf und ab geht, geführt hat.
- Die Software hat ein Loch in der Triangulation der STL-Datei hinterlassen, oder manchmal hinterlässt die Software einen triangulierten Bereich, dessen Oberflächen umgekehrt sind (die Innenfläche befindet sich außen und verursacht beim Drucken einen Fehler beim Lesen der Datei).
Korrektur:
Bei der Erstellung des Modells müssen diese Fehler manuell korrigiert werden.
Im ersten Fall mit Hilfe eines digitalen Pinsels, um die Oberfläche zu glätten und zu ebnen.
Im zweiten Fall muss der fehlerhafte Bereich ausgeschnitten und das Loch wieder verschlossen werden.
Diese Korrekturen sollten idealerweise am digitalen Abdruck vorgenommen werden, bevor ein Modell erstellt wird.
Beispiele:
Auf den nebenstehenden Screenshots sehen Sie mehrere häufige Fehler, die bei unseren Kunden beobachtet wurden.





Folgen:
All diese Fehler führten zu schwerwiegenden Druckproblemen, die Kosten zwischen 100 und 500 € verursachten, von einfachen Rissen in der Folie bis hin zum Bruch des LCD-Bildschirms (oder der Scheibe bei einem DLP-Drucker). Diese Kosten berücksichtigen nicht die Arbeitskosten.
Fazit:
Der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall.
Die sorgfältige Pflege der Modelloberflächen und die Überprüfung der Teile vor dem Drucken führen zu erheblichen Einsparungen, die sich auf Hunderte von Euro pro Jahr belaufen.